Wir haben LAURA nicht gebaut, um Noten schneller zu machen. Sondern um Kindern eine faire Chance zu geben.
LAURA ist die Korrekturassistenz für Lehrkräfte, und genau deshalb ist sie ein soziales Projekt. Denn jede Stunde, die eine Lehrkraft nicht über Klausurstapeln verbringt, ist eine Stunde für die Kinder, die sie am dringendsten brauchen. Und jedes Kind, das den Stoff zuerst in seiner Sprache versteht, fällt nicht mehr einfach durch das Raster.
Wir glauben, dass Technik dem Menschen dienen muss, nicht umgekehrt. Deshalb gilt bei uns eine Regel, die wir nie aufweichen: LAURA schlägt vor, die Lehrkraft entscheidet.
Deine Herkunft darf nicht über deine Zukunft entscheiden.
In kaum einem Land hängt der Schulerfolg so stark vom Elternhaus ab wie bei uns. Wer zu Hause Hilfe bei den Hausaufgaben bekommt, wessen Eltern die Fachbegriffe kennen und den Nachhilfelehrer bezahlen können, ist im Vorteil. Wer neu im Land ist und die Unterrichtssprache erst lernt, verliert den Anschluss, obwohl das Kind oft genauso klug und fleißig ist wie die anderen.
Deshalb entwickeln wir zu jedem Lehrkraft-Abo eine Lern-App für Schülerinnen und Schüler. Sie bereitet auf Tests, Klassenarbeiten und Examen vor und übersetzt den Stoff in die Herkunftssprache. Ein Kind versteht den Inhalt zuerst in der Sprache, in der es denkt, und wird dann in der Landessprache sicher. Die App benotet nicht, sie erklärt und übt entlang desselben Lehrplan-Modells, das auch LAURAs Korrektur nutzt.
Vorbereitung, kein Druck
Die App übt und erklärt, sie stellt keine Note aus. So kann ein Kind ohne Angst so oft üben, wie es braucht.
Zweisprachig lernen
Aufgabe und Erklärung in der Herkunftssprache, Antwort und Fachbegriffe in der Landessprache. Eine Brücke, kein Ersatz.
Zeit für die Schwächsten
Weil LAURA den Korrektur-Stapel nimmt, bleibt der Lehrkraft Zeit für die Kinder, die Förderung brauchen, und für besondere Talente.
Sprachen aus Krisen- und Herkunftsregionen
Wir starten mit den Sprachen, die im deutschen, französischen oder britischen Schulalltag am dringendsten gebraucht werden. Die Reihenfolge ist ein Vorschlag und wird mit Pilotschulen nach echtem Bedarf priorisiert. Deine Klasse hat andere Bedürfnisse? Sag es uns, dann rücken diese Sprachen nach vorne.
Arabisch
Syrien, Irak, MENA-Region
Türkisch
große Community, Brücke
Russisch
postsowjetischer Raum
Ukrainisch
Fluchtbewegung seit 2022
Farsi / Dari
Iran, Afghanistan
Paschto
Afghanistan
Kurdisch
Syrien, Irak, Türkei, Iran
Tigrinya
Eritrea, Äthiopien
Somali
Horn von Afrika
Urdu
Pakistan, Afghanistan-Region
Weitere Sprachen ergänzen wir nach realem Bedarf.
Zugang sozial gestaffelt
Gerade die Kinder mit dem größten Bedarf sollen kostenlos lernen können. Bildung darf nicht am Geldbeutel scheitern, deshalb ist der Zugang bewusst nach unten offen.
5 Gutscheincodes je Abo
Du erhältst zu deinem Abo fünf Gutscheincodes für die Kinder in deiner Klasse, die es am schwersten haben. Damit bekommen genau diese Schülerinnen und Schüler freien Zugang zur Lern-App, ohne dass jemand zu Hause fragen muss, ob das Geld reicht.
Freizugang für sozial schwache Regionen
Schulen in sozial schwachen Regionen und die Lehrkräfte, die dort unterrichten, erhalten unbegrenzten Zugang. So soll Integration in Deutschland, Frankreich oder im Vereinigten Königreich gelingen und nicht an der Sprache oder an einem starren System scheitern.
Datenschutz hart: die App ist datensparsam, verlangt keine Klarnamen-Pflicht für die Schülernutzung und gibt nichts an Dritte weiter. Die Herkunftssprache ist eine freiwillige Angabe.
Wir geben Lehrkräften ihre Zeit zurück, weil der Beruf sie sonst verliert.
Du kennst den Stapel: dreißig Klausuren am Freitagabend, das Wochenende schon halb verplant, und am Montag wartet der nächste. Korrigieren ist die Arbeit, die niemand sieht, die aber am meisten Kraft kostet. Genau diese unsichtbare Last treibt viele aus dem Beruf, während gleichzeitig überall Lehrkräfte fehlen. Ein Teufelskreis: Wo Menschen fehlen, werden die Klassen größer, und mit ihnen der Stapel.
LAURA nimmt dir die stumpfe Routine ab. Sie liest die Handschrift, gleicht sie mit der Rubrik ab und macht einen Bewertungsvorschlag mit Begründung. Du prüfst, korrigierst, wo du anderer Meinung bist, und gibst frei. Aus stundenlangem Durcharbeiten wird ein konzentriertes Nachsehen. Die pädagogische Entscheidung bleibt zu hundert Prozent bei dir, nur die Fleißarbeit wird leichter.
Und die zurückgewonnene Zeit wirkt dort am stärksten, wo sie am meisten fehlt: an Brennpunktschulen, in großen Klassen, bei den Kindern, die individuelle Zuwendung brauchen. So wird der Beruf wieder attraktiver, und Bildungsqualität hängt weniger davon ab, in welchem Viertel eine Schule steht.
- Weniger Abende und Wochenenden über Klausurstapeln, mehr Zeit für Unterricht und Förderung.
- Faireres, gleichmäßigeres Bewerten, weil müde Augen um Mitternacht anders korrigieren als am Morgen.
- Ein Beruf, der wieder das ist, wofür man ihn gewählt hat: mit Kindern arbeiten, nicht mit Papierbergen.
Kinderdaten gehören nicht in eine fremde Cloud.
Eine Klausur ist kein anonymer Datensatz. Da steht der Name eines Kindes, seine Handschrift, seine Gedanken, manchmal auch seine Schwächen. Solche Daten sind mit das Sensibelste, was es gibt, und sie dürfen nicht zum Rohstoff für Konzerne auf einem anderen Kontinent werden. Wir behandeln sie so, wie wir es für unsere eigenen Kinder wollen würden.
Deshalb ist LAURA von Grund auf europäisch und datensparsam gebaut. Ein Großteil der Verarbeitung läuft lokal, direkt bei dir oder auf einem europäischen Server unter unserer Kontrolle. Die Cloud sieht nie Klarnamen, sondern nur Pseudonym-IDs; das Klarnamen-Mapping bleibt lokal und verschlüsselt. Cloud-KI wird nur bewusst und nur für strittige Stellen genutzt, nicht als Standard.
Das ist auch eine Frage der Souveränität. Europäische Schulen sollen nicht davon abhängen, was ein Anbieter in Übersee mit ihren Daten vorhat oder was sein Preismodell morgen kostet. KI-Souveränität heißt: Die Kontrolle bleibt hier, und die Entscheidung trifft ein Mensch, nie die KI allein.
Lokal zuerst
Der Großteil läuft auf deiner Hardware oder einem EU-Server, nicht in einer fremden Cloud.
Nur Pseudonyme
Die Cloud sieht keine Klarnamen. Das Mapping bleibt lokal und verschlüsselt.
Nach DSGVO gebaut
Datensparsam, mit Einwilligung, mit Auftragsverarbeitung. Nichts geht heimlich an Dritte.
Mensch entscheidet
LAURA schlägt vor, die Lehrkraft entscheidet. Kein automatischer Notenausstoß.
Eine Note muss man erklären können. Immer.
Viele KI-Systeme sind eine Blackbox: Vorne geht die Klausur rein, hinten kommt eine Zahl raus, und niemand kann sagen, warum. In der Schule ist das inakzeptabel. Eltern haben ein Recht darauf zu verstehen, wie die Note ihres Kindes zustande kam, und du musst sie vor der Klasse und im Elterngespräch vertreten können.
LAURA arbeitet deshalb offen. Jeder Vorschlag ist an die Rubrik geknüpft: Du siehst Kriterium für Kriterium, wie viele Punkte vergeben wurden und warum. Der Notenschlüssel ist offengelegt, nicht versteckt. Und wenn LAURA sich unsicher ist, sagt sie es: gelb und rot markieren Stellen, die eine zweite Meinung brauchen. Unsicherheit wird nie versteckt, sondern sichtbar gemacht, damit du hinsehen kannst.
Jede Entscheidung wird protokolliert. Ein fälschungssicherer Audit-Trail hält fest, was LAURA vorgeschlagen und was du entschieden hast. So bleibt am Ende jede Note nachvollziehbar, überprüfbar und deine.
Bewertung entlang der Rubrik
Punkt für Punkt sichtbar: welches Kriterium wie erfüllt wurde. Keine Zahl aus dem Nichts.
Unsicherheit wird gezeigt
Grün, gelb, rot. Strittige Stellen landen zur Prüfung bei dir, statt still durchzurutschen.
Lückenloser Audit-Trail
Vorschlag und Entscheidung werden fälschungssicher protokolliert. Jede Note bleibt belegbar.
Bildung ist zu wichtig, um sie dem Zufall zu überlassen.
Ob ein Kind mitkommt, sollte nicht davon abhängen, welche Sprache zu Hause gesprochen wird, wie voll die Klasse ist oder wie müde die Lehrkraft am Sonntagabend ist. Wir bauen LAURA für eine Schule, in der niemand einfach durch das Raster fällt. Wenn du diese Haltung teilst, lass uns zusammen anfangen.